Weiterbildung für bildungsferne und benachteiligte Gruppen

Gerd Altmann; Pixelio.de

Benachteilige Gruppen können als Personen definiert werden, die mit den Anforderungen oder den teilweise rasanten Entwicklungen in unserer Gesellschaft nicht mithalten können. Benachteiligungen können durch verschiedene Faktoren wie Schulausbildung, das Geschlecht, das Alter, der berufliche Status oder der Nationalität auftreten. Der Begriff der bildungsfernen Menschen ist nicht eindeutig definiert. Zum einen können dies Personen sein, die eine geringe formale Bildung genossen haben, die einer bestimmten Personengruppe angehören z.B. Obdachlose, oder denen bestimmte Fertigkeiten fehlen (wie zum Beispiel Analphabetismus) (vgl. DIE).
In verschiedenen Studien wurde untersucht welche Bevölkerungsgruppen an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen. Diese sind zu einem Großteil Personen mit einem hohen Bildungsabschluss. Man könnte diese Personengruppen als Bildungsnahe Personen bezeichnen.  Diese Gruppe erfährt keine oder nur wenige Hindernisse oder Benachteiligungen im Bezug auf Bildung und/oder Weiterbildung. Sie haben die Möglichkeiten (finanziell, Unterstützung durch z.B. die Eltern, keine sprachlichen Barrieren…) eine „gute“ Schule zu besuchen, eine Ausbildung bzw. ein Studium abzuschließen, an Weiterbildungen (VHS, privat oder beruflich…) teilzunehmen… Der Umgang mit Bildungsinstitutionen ist ihnen nicht fremd. Weiterlesen

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Keine Lust! – Wie Kinder und Jugendliche zum Lernen motiviert werden können

Dieter Schütz - pixelio.de

Heute bin ich auf die Website des IFLW, dem Institut für integratives Lernen und Weiterbildung gestoßen und habe dabei einen interessanten Artikel gelesen. Er knüpft an meinen letzten Beitrag und der Frage nach der Motivierung von Kindern und Jugendlichen im Bezug auf Lernen an.

In dem Artikel werden verschiedene Ratschläge gegeben, wie Schüler im Unterricht mehr motiviert werden können. Zunächst sollte das zu vermittelnde Thema an das Alter sowie den Interessen der Schüler angepasst sein. Außerdem sollten nicht ständig die selben Methoden benutzt werden und die Räumlichkeiten in denen gelernt wird, sollten eine angenehme Atmosphäre ausstrahlen. In wie weit können diese Aspekte in deutschen Schulen umgesetzt werden? Durch die Lehrpläne und die darin enthaltenen Inhalte kann davon ausgegangen werden, dass die zu vermittelnden Themen an das Alter und die Interessen der meisten Schüler angepasst sind. Dies lässt sich aber nicht verallgemeinern, mehrere Schüler können trotz des selben Alters sehr unterschiedliche Interessen haben.  Weiterlesen

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Leben IST Lernen

Gerd Altmann pixelio.de

In einem Blog habe ich heute einen interessanten Artikel über eine Mutter gelesen, die über ihre Erfahrungen zum Thema lebenslanges Lernen berichtet. Aus ihrem Artikel stammt auch der Titel dieses Beitrages, nämlich „Leben IST Lernen“. Sie berichtet von ihrer Einstellung zum Lernen und das viele Jugendliche meinen, dass das Lernen nach der Schule aufhört und fürs weitere Leben nichts bringt. Interessant finde ich auch, dass sie darüber schreibt, dass vielen die Erkenntnis das dies nicht so ist, dass man eben doch für sich und für das Leben lernt und nicht für die Schule, meist erst viel zu spät kommt.  Weiterlesen

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Programm für lebenslanges Lernen

Die Europäische Kommission hat ein Projekt ins Leben gerufen welches als “Programm für lebenslanges Lernen” beworben wird. Weitere Informationen gibt es in diesem Beitrag von mir, sowie auf diesem Flyer.

Ein Blick ist es auf jeden Fall wert, egal ob man Student, Schüler, Lehrer, arbeitslos, Angestellter oder Rentner ist.

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Programm der Europäischen Kommission

Die Europäische Kommission hat ein Projekt ins Leben gerufen welches als „Programm für lebenslanges Lernen“ beworben wird. Gestartet ist es 2007 und es läuft noch bis 2013. Ziel dieses Programmes ist es, möglichst vielen Menschen in allen Lebensphasen Weiterbildungsmöglichkeiten zu bieten. Dafür wurden vier Teilprogramme erstellt:

1. Comenius: Dieses Programm zielt auf Schulen und speziell auf Schüler und Schülerinnen ab. Ziel soll es sein mindestens drei Millionen Schüler auf diesen Weg zu erreichen und an einer Bildungsaktivität teilnehmen zu lassen.
2. Erasmus: Das Programm Erasmus zielt auf Studenten und Hochschulen ab. Insgesamt sollen bis 2013 drei Millionen Teilnehmer erreicht werden. Erasmus fördert zum Beispiel Auslandssemester.
3. Leonardo da Vinci: Dieses Teilprogramm zielt auf die Berufsbildung und dabei besonders auf Jugendliche ab, die noch ihren Weg in der Berufswelt suchen. Dieses Programm soll die Zahl der Unternehmenspraktika steigern. Bis zum Ende des Projektes soll diese Zahl auf über 80.000 pro Jahr steigen.
4. Grundtvig: Das Einzelprogramm Grundtvig zielt schließlich auf die Erwachsenenbildung ab. Insgesamt sollen pro Jahr 7000 Menschen bei der Weiterbildung und dem Umsetzen des lebenslangen Lernens unterstützt werden.

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Grafik lebenslanges Lernen

Dieses Grafik verdeutlicht gut was mit lebenslangen Lernen gemeint ist. Es zeigt Beispielhaft verschiedene Bereiche, in dem der Mensch in der gesamten Spanne seines Lebens lernt. Es zeigt, dass das Lernen ein Zyklus ist und in jedem Alter mehr oder weniger stark vertreten ist. Der Gedanke, dass Lernen fast nur in der Schulzeit und Ausbildungszeit bzw. Studium statt findet, muss aufgelöst werden und zu einem Verständnis von Lernen werden, welches jedes Individuum jederzeit begleitet, ein Leben lang.

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Wilhelm Buschs Auffassung vom lebenslangen Lernen

Also lautet der Beschluss, dass der Mensch was lernen muss.
Lernen kann man, Gott sei Dank, aber auch sein Leben lang!

Wilhelm Busch (1832-1908)(oder auch nicht – siehe Nachtrag…)

Auf dieses Zitat bin ich bei der Suche nach interessanten Artikeln über das lebenslange Lernen gestoßen. Ich finde dieses Zitat lässt sich auf zwei unterschiedliche Weisen deuten. Die erste die mir in den Sinn kam war, dass das Lernen aufgeschoben werden kann, da später ja auch noch Zeit dafür ist, genauer gesagt das ganze Leben lang. Dies ist eine Auffassung des Begriffs des lebenslangen Lernens die ich bisher noch nicht so gesehen habe. Ein Mensch kann zwar sein ganzes Leben lang lernen, muss es aber nicht und schiebt es immer weiter nach hinten, da es später auch noch möglich ist.

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